3. Netzwerktreffen „Inklusiver Sport – miteinander im Verein“ (ISMIV)

Austausch, Impulse und gemeinsames Wachstum

3. Netzwerktreffen „Inklusiver Sport – miteinander im Verein“ (ISMIV)

Die Teilnehmenden des 3. ISMIV-Netzwerktreffens am 10.02.2026

Mit 45 Teilnehmenden war das jüngste Netzwerktreffen „Inklusion im Sport“ im Haus der Region Hannover sehr gut besucht. Die große Resonanz zeigt deutlich: Das Thema bewegt – und das Netzwerk wächst weiter.

    

Bereits beim Get-Together zu Beginn der Veranstaltung wurde die offene und wertschätzende Atmosphäre spürbar. In ersten Gesprächen tauschten sich die Teilnehmenden aus, knüpften Kontakte und griffen Fragestellungen aus der Praxis auf – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens: aus der Praxis für die Praxis und Hilfe zur Selbsthilfe.

Persönliche Einblicke und gemeinsames Anliegen

Elisa Schulz (Region Hannover) begrüßte die Anwesenden offiziell und eröffnete den Abend. Im Anschluss stellte sich die Steuerungsgruppe mit dem Mikrofon in der Runde vor. Jede und jeder berichtete persönlich, was sie oder ihn motiviert, sich im Netzwerk zu engagieren und den inklusiven Sport in Stadt und Region Hannover aktiv voranzubringen. 

Auch das anschließende Vorstellen im Plenum bot einen wertvollen Überblick darüber, wer vor Ort war – und eröffnete gezielt die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kooperationen anzubahnen oder Lösungsansätze für konkrete Fragestellungen zu finden. 

Philipp Seidel (Regionssportbund Hannover) führte anschließend durch die Agenda des Abends und leitete zu den angekündigten Impulsvorträgen über.

Aktuelle Entwicklungen und Mitmachmöglichkeiten

Den Auftakt machte Rebecca Speitel von der Landeshauptstadt Hannover. Als Koordinatorin der Mitmachmeile informierte sie über den aktuellen Stand der Planungen zur „Finals-Meile“. Das Interesse ist groß: Etwa zwei Drittel der Interessenbekundungen stammen aus der Stadt Hannover, ein Drittel aus der Region. Bereits bei der Planung werden inklusive Angebote von Anfang an mitgedacht, sodass möglichst viele Menschen aktiv teilnehmen können.

Organisationen aus dem Netzwerk sind herzlich eingeladen, eigene Angebote einzubringen. Zwar ist der Platz inzwischen knapp und eigene Zelte sind kaum noch möglich, aber es gibt Möglichkeiten bei Netzwerkpartnern, zum Beispiel beim Behindertensportverband Niedersachsen (BSN), eine Plattform zu nutzen und gemeinsam aktiv zu werden.

Im Anschluss stellte Elisa Schulz die neue Domain des Netzwerks vor: www.ismiv.de

Die Website soll künftig als lebendige Informationsplattform dienen – mit Hinweisen auf Angebote aus dem Netzwerk für das Netzwerk, mit Tipps, Impulsen und Good-Practice-Beispielen. Alle Akteurinnen
und Akteure sind eingeladen, die Seite aktiv mitzugestalten und mit Inhalten zu füllen.

Melanie Rosenthal von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung informierte danach über Fördermöglichkeiten der Stiftung und zeigte auf, welche Projekte im Bereich Sport und Inklusion unterstützt werden können.

Zum Abschluss stellte Philipp Seidel die kostenfreie App sportiv.de vor. Die Anwendung richtet sich an etablierte und angehende Übungsleitende und bietet praxisnahe Tipps und Anregungen – unter anderem zum Thema „Sport für alle“. Gemeinsam mit Kevin Struß, Athletensprecher der Special Olympics und Mitglied der ISMIV-Steuerungsgruppe, wurde ein kurzes Quiz zum Thema durchgeprobt.

Positive Stimmung und Blick nach vorn

Nach einem gemeinsamen Gruppenbild klang der Abend in weiterführenden Gesprächen aus. Das Feedback war durchweg positiv und wohlwollend. Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Eine schöne Veranstaltung gestern im Haus der Region. Die Vorträge und der Austausch vor Ort – eine super Sache!“

Auch die Organisatorinnen und Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Abends und der großen Beteiligung.

Die nächsten Treffen sind bereits in Planung. Voraussichtlich wird es im Rahmen der European Deaf Youth Games (18.08.-22.08.2026) in Hannover eine weitere Gelegenheit zum Austausch geben. Zudem besteht die Idee, sich im Rahmen der Finals (23.–26.07.2026) in Hannover in lockerer Atmosphäre zu treffen und gemeinsam eine Sportveranstaltung zu besuchen. Anne Nyhuis (Stadtsportbund Hannover) und Kevin Kitsch (Hochschulsport Hannover) brachten hierzu erste Impulse ein.

Die Steuerungsgruppe – bestehend aus Vertretenden der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover, dem Regionssportbund Hannover, dem Stadtsportbund Hannover, dem Hochschulsport Hannover sowie den Special Olympics Niedersachsen – freut sich über die positive Entwicklung des Netzwerks: „Wir wachsen – und das ist gut so. Denn nur gemeinsam können wir erreichen, dass das Thema Inklusion im Sport gehört wird, sichtbar bleibt und nachhaltig wächst.“

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